 Zeichnungen von Heinrich Loy, Köln
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Hans Dieter Heimig / Bernhard Walterscheid-Müller (†): Lohmarer Sagen und Geschichten mit Illustrationen von Raimund Schüller
196 Seiten, 67 farbige Zeichnungen, Hardcover mit Schutzumschlag, 16x24 cm, 826 g; ISBN 978-3-939829-03-4; € 19,80
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geb. am 27.2.1942 in Lohmar, Chemotechniker, zeigte schon seit seiner Jugend großes Interesse für die lokale Geschichte und sammelt seit etwa vierzig Jahren Sagen, Geschichten und Literatur von Lohmar und der näheren Umgebung. Er ist Mitbegründer des HGV Lohmar und veröffentlicht dort regelmäßig Beiträge in den Heimatblättern.
(Foto: Erika Heimig, Lohmar)
geb. am 24.1.1950, aufgewachsen in Lohmar, Dekorateur und „Allroundman“ mit hervorragender künstlerischer Begabung für Malen, Zeichnen und Gestalten. Viele Wände, Karnevalswagen und Kulissen sind mit seinen Bildern geschmückt.
(Foto: Jürgen Morich, Lohmar)
gesammelt von Hans Dieter Heimig und Bernhard Walterscheid-Müller (†) mit Illustrationen von Raimund Schüller
„Erzählgut mehren und gestalten, heißt Heimatliebe neu entfalten.“
Unter diesem Motto haben Hans Dieter Heimig und Bernhard Walterscheid-Müller dieses Sagenbuch zusammengestellt.
Die Sagen und Geschichten sind schlicht und leicht verständlich, wie sie vom Volk gehört und weiter erzählt wurden, dessen Eigentum sie sind, dessen Gefühl und Seele sie entstammen.
Sagen sind von Menschen überlieferte Berichte, die im Gegensatz zu Märchen an bestimmte Ereignisse oder Tatsachen anknüpfen. Viele Sagen wurzeln im Glauben an übernatürliche Kräfte oder im Geheimnisvollen. Sie spiegeln die Vorstellungswelt unserer Vorfahren wieder, ihre Einstellung zum Leben und ihr Gespür für das Gute und Böse.
Dem Leser wird von Burgfräulein, Teufel, Hexenmeister, vom Schwarzen Wenzel, von Schweden und Kosaken berichtet. Es wird vom Marienbild in der Honrather Kirche, von Landsknechten in Grimberg, von Hexensteinen im Wenigerbachtal, von wunderbaren Heilungen, die der hl. Anno von Siegburg bewirkt hat und vieles andere erzählt.
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Lohmar - Wer in der Dämmerung durch den finsteren Wald nach Hause irrt, beim Knistern der eigenen Füße auf dem dürren Gehölz oder dem Kreischen eines Eichelhähers aufschreckt, sieht in knorrigen Wurzeln schnell ein Gesicht und mag an böse Geister glauben. Sagen, heißt es, gedeihen auf der dunklen Bühne menschlicher Angst- und Schuldvorstellungen und sind der Nährboden, der Götter und Naturgeister der germanischen Mythologie weiter leben lässt. ...
(Artikel von Günter Willscheid, Kölnische Rundschau, 05.08.08)
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„... so etwas absolut Schönes von der Gestaltung und auch vom Inhalt her hat das Lohmar-Buchmäßige noch nicht gehabt. Da gibt es einfach kein Vertun. Bei Layout und noch viel mehr war ein "Gestalter" (mehr als Desinger) am Werk, der noch die Kunst des Handwerklichen wie auch die Technik der Moderne vollkommen beherrscht. ...“ Herr K. aus L. am 23.4.08
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